26. Mai 2015

Repsol plant weitere Gasförderanlage in Peru

Themen Gas/Öl | Bergbau | Investition geplant | Wirtschaft

Der spanische Rohstoffkonzern hat vom peruanischen Energieministerium einen positiven Vorbescheid für ein Explorationsvorhaben im Erdgasfeld Camisea in der Region Cusco erhalten. Es handelt sich um die Abschnitt "Campo Sigari" im sogenannten Block 57, für welchen das Unternehmen seit 2004 eine Lizenz hat. Für das aktuelle Projekt laufen seit 2013 Planungen und eine Probebohrung. In einer dreijährigen Bauzeit sind weitere Bohrungen sowie die Installation der Förderanlagen für ingesamt 460 Millionen US-Dollar vorgesehen. Während der mindestens 23-jährigen Betriebszeit kommen Kosten von 440 Millionen US-Dollar hinzu, sodass zusammen mit Aufwendungen für Planung und Beseitigung die Investitionssumme auf fast 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird.

Der spanische Rohstoffkonzern hat vom peruanischen Energieministerium einen positiven Vorbescheid für ein Explorationsvorhaben im Erdgasfeld Camisea in der Region Cusco erhalten. Es handelt sich um die Abschnitt "Campo Sigari" im sogenannten Block 57, für welchen das Unternehmen seit 2004 eine Lizenz hat. Für das aktuelle Projekt laufen seit 2013 Planungen und eine Probebohrung. In einer dreijährigen Bauzeit sind weitere Bohrungen sowie die Installation der Förderanlagen für ingesamt 460 Millionen US-Dollar vorgesehen. Während der mindestens 23-jährigen Betriebszeit kommen Kosten von 440 Millionen US-Dollar hinzu, sodass zusammen mit Aufwendungen für Planung und Beseitigung die Investitionssumme auf fast 1 Milliarde US-Dollar geschätzt wird.

Man rechnet mit einer täglichen Fördermenge von 268 Millionen Kubikfuß (7,6 Millionen Kubikmeter). Das Erdgas soll in der Trennanlage Malvinas aufbereitet werden. Diese wird von einem Konsortium um die argentinische Pluspetrol, dem Repsol auch angehört, betrieben. Die Unternehmen beuten weitere Gasvorkommen in der Region aus (wir berichteten).

Vom dem Projekt in Campo Sigari ist ein Gebiet von 53 Hektar betroffen. Nachdem das Ministerium die Umweltverträglichkeitsstudie in einer ersten Einschätzung positiv gewertet hat, müssen als nächstes die Meinungen von Gebietskörperschaften eingeholt werden. (Quelle: Minem)

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