19. Juni 2014

Oiltanking betreibt fünf Lager in Peru weitere 20 Jahre

Themen Gas/Öl | Wirtschaft | Energie

Der Tanklagerbetreiber Oiltanking mit Hauptsitz in Hamburg hat einen langfristigen Anschlussvertrag in Peru erhalten. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, werden die peruanische Oiltanking-Tochter und der lokale Baukonzern Graña y Montero fünf Treibstofflager der staatlichen Gesellschaft Petroperú weitere 20 Jahre betreiben. Das Konsortium werde 225 Millionen US-Dollar in die Anlagen investieren.

Consorcio Terminales, so der Name der Allianz von Oiltanking und Graña y Montero, betreut derzeit neun Treibstoff-Tanklager in Peru. Da im August 2014 die Verträge mit Petroperú auslaufen, sei die Zukunft der Standorte ungewiss, hieß es im Oiltanking-Geschäftsbericht für 2013; obwohl die Durchsätze der Lager "auch 2013 hinter den Erwartungen zurückblieben, waren die Ergebnisse der Gesellschaft ausgesprochen gut". Mit dem aktuellen Auftrag sind also zumindest fünf der neun Standorte gesichert. Es dürfte sich dabei um die vier Einrichtungen in Eten, Salaverry, Chimbote und Supe in Nordperu sowie um das Lager in Pisco handeln (siehe Karte).

Überdies unterhält das Konsortium ein Schwefelsäurelager im südperuanischen Matarani. Hier habe man "aufgrund der rückläufigen Aktivitäten" des Hauptkunden "ein schwieriges Jahr" erlebt, ist in dem Oiltanking-Geschäftsbericht zu lesen. Dennoch sei das Ergebnis "zufriedenstellend" gewesen. Sobald alle Genehmigungen vorliegen, plane man einen Ausbau des Tanklagers in Matarani, sodass sich die Kapazität von derzeit 6.000 Kubikmeter verdoppelt. Zum Portfolio gehört schließlich eine Plattform für Propan, Butan, Benzin und Diesel südlich von Pisco (Marina de Camisea).

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